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	<title>Jazznrhythm´s Ecke &#124; Jazznrhythm´s Ecke</title>
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	<description>Billige Kameras, Unschärfe und falsche Farben für die Welt ! Nutze die Lautstärke zum Fokussieren, Junge!</description>
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		<title>Eine dieser genialen Ideen: Treppe-Rutschbahn-Bücherregal</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 00:05:45 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Und Raumteiler und Spielplatz (natürlich) http://boingboing.net/2013/04/22/bookcasestaircaseslide.html]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Und Raumteiler und Spielplatz (natürlich)</p>
<p><a href="http://boingboing.net/2013/04/22/bookcasestaircaseslide.html">http://boingboing.net/2013/04/22/bookcasestaircaseslide.html</a></p>
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		<title>Warum wir keine Überwachungskameras brauchen</title>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 11:07:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Boston zeigt, das es auch ohne Überwachungskameras geht:  Handy ersetzt Überwachungskamera http://taz.de/!114931/]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Boston zeigt, das es auch ohne Überwachungskameras geht:  Handy ersetzt Überwachungskamera</p>
<p><a href="http://taz.de/!114931/">http://taz.de/!114931/</a></p>
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		<title>Mutierte Blumen in Fukushima</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 19:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[http://frimminjimbits.blogspot.de/2013/04/my-beautiful-mutant.html]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://frimminjimbits.blogspot.de/2013/04/my-beautiful-mutant.html">http://frimminjimbits.blogspot.de/2013/04/my-beautiful-mutant.html</a></p>
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		<title>Seiten wie Kickstarter oder Indiegogo könnten mich arm machen&#8230;</title>
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		<pubDate>Sat, 06 Apr 2013 22:07:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[aber das natürlich nur im positivsten Sinn. Kickstarter geht jeden Tag durch die Presse, weil sich dort die ganzen Nerds, Freaks und andere, liebenswerte Verrückte mit ihrem minimalistischen Technikkrimskrams die Herzen der Presse erobern. Indiegogo ist auch nett, aber eher ein bisschen musisch. Musiker finden sich dort, Dokumentarfilmer, Künstler jeder &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>aber das natürlich nur im positivsten Sinn. <a href="http://www.kickstarter.com">Kickstarter</a> geht jeden Tag durch die Presse, weil sich dort die ganzen Nerds, Freaks und andere, liebenswerte Verrückte mit ihrem minimalistischen Technikkrimskrams die Herzen der Presse erobern. <a href="http://www.indiegogo.com">Indiegogo </a>ist auch nett, aber eher ein bisschen musisch. Musiker finden sich dort, Dokumentarfilmer, Künstler jeder Richtung. Du kannst also Mäzen sein, und dir schon vor der Produktion das Recht auf ein Album oder mehr erwerben. Das macht Spass. Weil man das Gefühl hat, hier geht das Geld in die richtige Richtung. Hier bekommt der Künstler das Geld, nicht das Plattenlabel, nicht der Distributor oder sonst ein Zwischenhändler, von dem man zwar nichts weiß, aber der aus irgendeinem, uns vollkommen unbekannten Grund, wahnsinnig wichtig ist.</p>
<p>Mother Falcon, gestern hier vorgestellt, weil sie auf Noisetrade ein herausragendes Album abgelegt haben, versuchen über Indiegogo an das Geld für den <a href="http://igg.me/p/313553/x/2922892">zweiten Longplayer</a> zu kommen.<br />
Dazu gibt es ein wunderbares Produktionsvideo und einige Vorschläge, wie viel du spenden kannst und was du dafür bekommst. Mother Falcon gehört für mich zu einer der herausragendsten Gruppen, die es zur Zeit in der großen Szene der unbekannten Gruppen gibt. Die Art und Weise wie sie komponieren, spielen und ihren eigenen Sound formen,  gefällt schon wegen dem hohen Wiedererkennungswert. Von daher wünsche ich ihnen alles Glück und habe mir mal den Vorab-Download ihres neuen Albums gesichert. Musste sein.</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/58500113" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/58500113">Mother Falcon IndieGoGo Video</a> from <a href="http://vimeo.com/user9527035">MFAccount</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
<p>Gerne möchte ich aber auch auf das Projekt von <a href="http://igg.me/p/280839/x/2922892">Erica Lulakwa</a> hinweisen. Es handelt sich um das Debut Album einer jungen Frau aus Tansania, das Qualitäten aufweist, wie man sie von so manchem bekannten Namen aus Afrika oder Kap Verde kennt. Harmonischer Gesang, ebensolches Gitarrenspiel &#8211; alles fein und filigran definiert, und unterlegt mit einem bestechenden Rhythmus. Ihr Song &#8220;Close to you&#8221; präsentiert das recht gut. Ich gebe zu, ich habe noch nichts gespendet, aber das liegt eher daran, das ich bei solchen Sachen einfach langsam machen muss. Meine Begeisterungsfähigkeit für diese Projekte ist so gross- ich würde am liebsten noch viel mehr Künstler unter stützen. Und war daher bestimmt nicht zum letzten Mal auf der Seite.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/UkhvcXC2nh4" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie gesagt, die können mich arm machen&#8230;</p>
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		<title>Mother Falcon &#8220;Dirty Summer EP&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 05 Apr 2013 09:38:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mother Falcon &#8220;Dirty Summer EP&#8221;. Mother Falcon haben ein ganz eigenes, sperriges Profil mit einem symphonischen Ansatz, der Beiklänge aus traditionellem Liedgut, aber auch das musikalische Verständnis von Beirut, nutzt und von daher sei euch das mal ganz herzlich empfohlen. Downloaden!]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://noisetrade.com/motherfalcon/mother-falcon-digital-sampler" title="Mother Falcon "Dirty Summer EP"">Mother Falcon &#8220;Dirty Summer EP&#8221;</a>.</p>
<p>Mother Falcon haben ein ganz eigenes, sperriges Profil mit einem symphonischen Ansatz, der Beiklänge aus traditionellem Liedgut, aber auch das musikalische Verständnis von Beirut, nutzt und von daher sei euch das mal ganz herzlich empfohlen. Downloaden!</p>
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		<title>Auch nett: The Leisure Society im Maison de la Radio (ARTE)</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 13:50:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich hätte das Ganze natürlich gerne hier als voll-Format-XL-Streaming-Video eingefügt, aber dann zerklopft es mir wieder das Design. Und das muss ja nicht wirklich sein. Es geht auch so: Amazon bringt übers Wochenende immer seine Neuheiten im MP3-Download-Sektor raus. Das heißt, eine Handvoll (oder etwas mehr) der neuen Alben werden &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Ich hätte das Ganze natürlich gerne hier als voll-Format-XL-Streaming-Video eingefügt, aber dann zerklopft es mir wieder das Design. Und das muss ja nicht wirklich sein. Es geht auch so: Amazon bringt übers Wochenende immer seine Neuheiten im MP3-Download-Sektor raus. Das heißt, eine Handvoll (oder etwas mehr) der neuen Alben werden <a href="http://www.amazon.de/gp/feature.html/ref=amb_link_162654867_8?ie=UTF8&#038;docId=1000549673&#038;pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&#038;pf_rd_s=center-banner&#038;pf_rd_r=1XQ7BJ175XWVCM02B248&#038;pf_rd_t=101&#038;pf_rd_p=392755287&#038;pf_rd_i=77195031">dann für 5 Euro angeboten</a>. Meistens handelt es sich um eher unbekannte Bands. Oder ICH kenne sie einfach nicht. Wenn ich dann etwas Zeit habe, dann begebe ich mich ins große, dunkle Web und suche Material über diese Bands. Um mir ein Bild zu machen. Wenn ich ein Video finde, dann ist das schön, wenn ich ein Konzert finde, dann ist das großartig.</p>
<p>Ich muss allerdings zugeben, ich gehe dabei ähnlich vor, wie bei dem Durchsehen in Plattenregalen. Das Cover und der Bandname müssen mich irgendwie ansprechen. Heavy Metal lasse ich links liegen (außer irgendjemand schwärmt mir von der Band und ihren Eigenheiten vor), alles was im Entferntesten an Gothic erinnert auch (da finde ich nicht rein, sorry), Dance in Ausnahmefällen, Schlager eher nicht und wenn es Jazz, Folk, Blues, Country oder Soul, Reggae und artverwandtes ist, dann bin ich zumindestens neugierig. Rock lässt mich meistens kalt, Alternativ ist mir zu ungenau als Genre (wer hat das bloss erfunden?) und Electronic finde ich auf jeden Fall spannend (jedoch nicht so oft kaufenswert). Worldmusic ist ein Genrebegriff, der mir ebenfalls nicht gefällt, aber dahinter verbirgt sich oftmals erfrischendes Zeug, daher lasse ich mich darauf ein. So sieht es aus.</p>
<p><a href="http://www.theleisuresociety.co.uk">The Leisure Society</a> kam mir bekannt vor, weckte aber keine Erinnerungen. Ich schaue hin und wieder bei <a href="http://www.lastfm.de/user/jazznrhythm">Last.fm</a> nach, ob ich eine Band schon mal gehört habe. Es sind einfach zuviele Namen. Untergekommen ist mir diese Band also statistisch schon, aber bewusst war da nichts mehr. Ihr Konzert auf Arte, das dort noch ein ganzes Jahr verweilen wird, aber dann ins digitale Nirvana verschwindet, zeigt eine Band mit klassischen Folkinstrumenten, sauberen Harmonien und einer angenehmen Spielweise. Gutes Handwerk, sehr schön präsentiert und daher vielleicht der Tipp für diejenigen, denen sowas gefällt.</p>
<p>Hier das Konzert: <a href="http://liveweb.arte.tv/de/video/The_Leisure_Society_Maison_Radio_Fip/">http://liveweb.arte.tv/de/video/The_Leisure_Society_Maison_Radio_Fip/</a><br />
Hier die Webseite:<a href="http://www.theleisuresociety.co.uk">http://www.theleisuresociety.co.uk</a><br />
Und hier der Link zu Amazon und dem Wochenendpreistipp: Fünf Euro von Freitag bis Sonntagnacht. Ohne Gewähr, Spesen oder Prozente von mir und für mich.  <a href=" http://www.amazon.de/dp/B00BYOLP8W">http://www.amazon.de/dp/B00BYOLP8W</a></p>
<p>(Btw: Links zu irgendwelchen Shops bringen mir keine Kohle. Ich bestehe darauf dieses Blog werbefrei, unbekannt und kleinlaut zu machen. Mails zum Linktausch, bezahlten Artikeln oder wie ich bei Google auf die ersten Plätze komme, werden noch vor dem Lesen getrashed und in die Spamliste aufgenommen. Interessiert mich alles nicht. Dummes Zeug. Wer will schon bekannt werden. Macht nur Ärger.)</p>
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		<title>Robin McKelle ist eine hart arbeitende Frau!</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 23:31:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Liest man sich die laut-Kritik für ihr Album &#8220;Soul Flower&#8221; durch, dann macht sie alles falsch. Robin McKelle trat im Karlstorbahnhof auf. Die Vermutung lag bei leicht angehauchtem Barjazz, coolem Lounge-Geplänkel und die Erwartungen daher alles andere als hoch. Ich kannte sie nicht, hatte mich nur oberflächlich mit ihrem Output &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Liest man sich die <a href="http://www.laut.de/Robin-McKelle/Soul-Flower-(Album)">laut-Kritik für ihr Album &#8220;Soul Flower&#8221;</a> durch, dann macht sie alles falsch. <a href="http://robinmckelle.com"><strong>Robin McKelle</strong></a> trat im <a href="http://www.karlstorbahnhof.de/content/">Karlstorbahnhof</a> auf. Die Vermutung lag bei leicht angehauchtem Barjazz, coolem Lounge-Geplänkel und die Erwartungen daher alles andere als hoch. Ich kannte sie nicht, hatte mich nur oberflächlich mit ihrem Output befasst, wunderte mich über ihre wechselnden Frisuren (Google-Bildersuche!), aber das war es dann auch schon.</p>
<p>Tatsächlich war die Bestuhlung im Karlstorbahnhof einfach unnötiger Mist und die Anzahl der Gäste beschämend. &#8220;Small but mighty&#8221; nannte sie ihr Publikum und sprach von einer &#8220;private Party&#8221;. Das traf es nicht ganz, verschafft einem aber ein stimmungsvolles Bild, wenn man sich dann noch überlegt, mit welcher Wucht die Hammond-Orgel den knochentrockenen Soulfunk der Band in ein Retro-Event entführte.</p>
<p>Was immer auf ihren Alben drauf sein mag, es scheint nichts mit der Energie, Spiellaune und unglaublichen Professionalität der Frau zu tun zu haben. Sie soult, sie groovt, sie schreit, sie röhrt, sie reißt sich die Seele aus der Brust, fällt auf die Knie und ist weit näher an James Brown als jeder andere weibliche Soulstar es jemals sein könnte. Sie ist fitter, weitaus fitter als Amy Winehouse, auch wenn sich der Vergleich aufdrängen mag. Sie bearbeitet die Bühne wie die ewig-junge Tina Turner und singt den Blues mit einer erfahrenen Authenzität, die man ihr sofort abnehmen möchte.</p>
<p>Alles was für den Soul gilt, und alles was man dem Soul zuspricht, das darf man getrost auf sie anwenden. All die großen Worte gehören dahin, all die Vergleiche, die man immer wieder aus dem Hut zaubert. Sie macht sich die Klassiker zu eigen, weiss wie man Stücke in guter alter Tradition zu Solis und Calls dehnt und nimmt die Bühne mit einem Selbstbewußtsein in Griff, wie man es selten erlebt.</p>
<p>Und wie gesagt, der Karlstorbahnhof lockte ein sehr gemischtes, zurückhaltendes, und spärliches Publikum an, um das sie kämpfte, schuftete und aus Leibeskräften sang.</p>
<p>Die Band wirkt in billigen Anzügen wie die Kracher von der letzten Hochzeit, die Oma und Opa zum schwofen bringen sollen, aber es funktionierte, es klappte und irgendwann dachte man, jepp, das ist die Zeitmaschine, man ist da reingefallen, Motown wird gerade geboren und hier ist die Sauce, die die Clubs der Schwulen und anderen Minderheiten bis in die frühen Morgenstunden aufheizt. Ca. 1970. Oder davor. Oder danach. Wie auch immer.</p>
<p>Das Interessante ist, dass Robin McKelle erfahrener, glaubhafter und näher an der Substanz klingt, als all die feinen, edlen Soulsänger unserer Tage, die in feinem Zwirn und mit netten Gesten eine geziemte Art dieser Musik zum Tanztee erklingen lassen. Man möchte ihr eine verdamme Live-Platte wünschen und sie dem Laut-Redakteur Tag und Nacht vorspielen. Sie hätte das Zeug dazu eine Offenbarung ins Publikum zu schmeißen. Etwas an dem man sich festklammern kann in der Gewissheit, das es ihn noch gibt, den ungehemmten Sex im Soul, das mitgerissene Publikum und die ganze schreckliche Tragik des Blues an sich.</p>
<p><iframe width="640" height="360" src="http://www.youtube.com/embed/D4hWNjuQ-Ww?rel=0" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Geht es eigentlich nur mir so? Ich habe noch nie etwas Wichtiges auf Twitter gelesen</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 12:24:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privat]]></category>

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		<description><![CDATA[Natürlich ist das so auch falsch. Vermeintlich wichtiges wird ja immer durch die Presse gejagt. Obwohl ich das auch nicht wichtig fand, hatte es natürlich schon ziemliche Breitenwirkung, wenn der eine Pirat über den anderen schimpfte oder seinen Befindlichkeiten freien Lauf gelassen hat. Trotzdem: Ich finde Twitter immer noch überschätzt, &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Natürlich ist das so auch falsch. Vermeintlich wichtiges wird ja immer durch die Presse gejagt. Obwohl ich das auch nicht wichtig fand, hatte es natürlich schon ziemliche Breitenwirkung, wenn der eine Pirat über den anderen schimpfte oder seinen Befindlichkeiten freien Lauf gelassen hat. Trotzdem: Ich finde Twitter immer noch überschätzt, und es irgendwie seltsam, dass diese Ansammlung an kryptischen Nachrichten und Links, verkürzten Aussagen und kruden Akronymen die Welt verändert haben soll.</p>
<p>Der arabische Frühling soll ja eine Facebook/Twitter-Revolution gewesen sein. Ernsthaft? Schaut man sich das mit etwas Abstand an, dann gewinnt man doch den Eindruck, das alles, was sich dort heute abspielt eher zu einer Verdrängung dieser Medien führen wird. Vielleicht überblicke ich diese Situation nicht so richtig aus der Ferne. Sicher tragen neue Medien, egal in welcher Form, zu einer Vergrößerung der Freiheit bei und können den Horizont gewaltig erweitern. Ist ja auch erwünscht, begrüßenswert und genau jener Effekt, den man dem Internet zuspricht.</p>
<p>Aber Twitter gibt mir das Gefühl alt zu sein, denn auch nach all der Zeit, in der es diesen Dienst jetzt gibt, ist mir nicht so ganz klar, wie Texte in SMS-Länge eine Wucht und Kraft entwickeln können, die irgendetwas bewegt. </p>
<p>Als Google vor einigen Tagen beschloss seinen Reader abzuschalten, da war es an der Zeit sich mal Gedanken über RSS-Feeds zu machen. RSS-Feeds hatten immer etwas unpopuläres, nerdiges an sich. Ich kenne in meinem privaten Freundeskreis, der zum großen Teil aus gelegentlichen Nutzern des Internets besteht, kaum jemanden, der oder die RSS-Feeds durchgehend und ausgiebig nutzt. Meistens war es nur ein seltsamer Teilaspekt des Netzes, der unstet beobachtet wurde, aber in seiner Popularität erstaunlich zurückhaltend war.</p>
<p>Was sich allerdings scheinbar durchgesetzt hat, waren Posts in Facebook und Twitter, die auf Artikel in den Blogs der Postenden hinweisen. Vielleicht mag das ja die Bestimmung von Twitter sein. Links posten, weitertragen, darauf aufmerksam machen und damit einfach schnell mal etwas in die Welt schicken, was die Welt vielleicht aufgrund mangelnder anderer Infomöglichkeiten nicht gemerkt hat. Vielleicht ist Twitter für den einen oder anderen genau das, was bisher RSS-Reader waren.</p>
<p>Verirre ich mich auf den einen oder anderen Twitterfeed, dann kapiere ich in der Regel so gut wie gar nichts. Verkürzte Links, auf die ich immer nur mit einem Magengrummeln klicke (kann sich dahinter doch alles mögliche verbergen&#8230;) offenbaren mir meisten wackelige GIFs oder Tumblr-Bildchen, manchmal auch ein Artikel, dessen Kontext oder Bewertung ich mir selbst zusammenbasteln darf und außen , um diese Nachricht finden sich, Hashtags, @-Verweise an mir unbekannte Personen und ähnliche Hieroglyphen, die wohl dazu dienen alles zu erleichtern. Außer das Verständnis. Man könnte auch fremde Tagebücher lesen und sich dabei ähnlich unwohl fühlen. Im Grunde &#8211; egal, ob ich oben erwähnte Piraten oder sonst eine wichtige Person anklicke, beschleicht es mich, dass ich wohl einer Unterhaltung lausche, an der ich nicht beteiligt bin, deren Umfang und Ironie mir aufgrund der persönlichen Unkenntnis der Personen auch nicht erschliesst. </p>
<p>Nicht einmal die Befriedigung eines Zeitvertreibs will sich einstellen. Zurück bleibt nur diese Ahnung von einem Chaos aus Privat und Geschäftlich, dessen Sinn mir verborgen bleibt. Facebook ist schon seltsam, aber Twitter ist und bleibt eigenartig.</p>
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		<title>Mehr, mehr, mehr: The Autumn Film aka PAGE CXVI</title>
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		<pubDate>Wed, 27 Mar 2013 11:00:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das eine Band unter zwei Namen firmiert ist natürlich schon ungewöhnlich, aber dass sie dann im siebten Jahr ihres Bestehens einfach mal so die komplette Banddiskographie für umsonst oder Spenden online stellt, das gibt es nicht so oft. The Autumn Film bzw. Page CXVI, wie sie sich auch nennen, haben &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das eine Band unter zwei Namen firmiert ist natürlich schon ungewöhnlich, aber dass sie dann im siebten Jahr ihres Bestehens einfach mal so die komplette Banddiskographie für umsonst oder Spenden online stellt, das gibt es nicht so oft. <a href="http://noisetrade.com/pageandautumn"><strong>The Autumn Film bzw. Page CXVI</strong></a>, wie sie sich auch nennen, haben genau das getan und bei <a href="http://noisetrade.com">Noisetrade</a> ihr gesamtes Ouevre bis zum Ende dieses Monats zum Download bereit gestellt. <strong><a href="http://noisetrade.com/pageandautumn">The Autumn Film</a></strong> spielen eine Art ausgeruhten, wunderschönen Folk auf mehrheitlich akustischen Instrumenten, der sich für die ruhigen Stunden eignet und bei Noisetrade sowohl unter Rock:Indie wie auch Christian/Gospel:Indie eingeordnet wird. Man mag sich die passende Schublade selbst raussuchen, darf aber auch gerne nur &#8220;schön&#8221; sagen, denn das trifft den harmonischen Gesang durch Latifah Phillips auch. So kompliziert ist das alles gar nicht. <a href="http://noisetrade.com">Noisetrade</a> will von euch nur die Mailadresse und eure PLZ zum Download. Es wird wahrscheinlich angenommen, das es sich ausschließlich um US-Postleitzahlen handelt, so ist es nicht verwunderlich, wenn deutsche Zahlen auch funktionieren.<br />
<iframe src="http://player.vimeo.com/video/53244655?portrait=0&amp;color=ffffff" width="500" height="281" frameborder="0" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen></iframe>
<p><a href="http://vimeo.com/53244655">The Window Seat :: The Autumn Film</a> from <a href="http://vimeo.com/thewindowseat">The Window Seat</a> on <a href="http://vimeo.com">Vimeo</a>.</p>
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		<title>Aufs Ohr gehauen: Now Playing #1</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 08:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>jazznrhythm</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dieser Sampler stammt eigentlich aus dem Jahr 2011. Gammelt also schon ein bisschen länger auf Bandcamp rum und ist wahrscheinlich daher in Vergessenheit geraten und von den meisten unter uns übersehen worden. Tatsächlich starten aber einige der Künstler erst jetzt richtig international durch, obwohl sie es natürlich schon seit Jahren &#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Dieser <a href="http://nowplayingmag.bandcamp.com/album/now-playing-1 ">Sampler</a> stammt eigentlich aus dem Jahr 2011. Gammelt also schon ein bisschen länger auf Bandcamp rum und ist wahrscheinlich daher in Vergessenheit geraten und von den meisten unter uns übersehen worden. Tatsächlich starten aber einige der Künstler erst jetzt richtig international durch, obwohl sie es natürlich schon seit Jahren verdient hätten. Versteht sich: Selah Sue, Charles Bradley, Charles Pasi und mehr. Gute Ware also.</p>
<p><iframe width="300" height="410" style=" width: 300px; height: 410px;" src="http://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/v=2/album=4248985636/size=grande3/bgcol=FFFFFF/linkcol=4285BB/" allowtransparency="true" frameborder="0"><a href="http://nowplayingmag.bandcamp.com/album/now-playing-1">Now Playing #1 by Now Playing Magazine</a></iframe></p>
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