Mehr Licht!

29.01.12

Macaco Bong – Shift

Music

Nee, das ist nicht meine Richtung. Zugegeben, um Metal in allen Varianten mache ich einen Bogen. Dabei – hey, wenn die Burschen mit wilder Energie in die Gitarre hauen, die Drums zerklopfen, das hat noch was. Schön an dem Stück von Macaco Bong ist, das sie es darauf reduzieren. Energie, Schweiß, Lärm, und geradeaus und direkt. Furchtbar gut. Alles drin. Ein Anfang, ein Mittelteil, eine Steigerung und eine Menge Wumms, und das Ganze so lässig dargeboten, das es einfach nur Spaß macht.

29.01.12

Cupid – Do it with your Boots on

Music

Vor Jahren, ca. 2006, hatte Cupid mal einen Hit, der es nicht ganz über den Teich zu uns schaffte. “Shuffle” brachte eine kleine Renaissance des Line-Dances in den USA mit sich. Der Line-Dance ist etwas, das sich auch zum Work-Out eignet. Alle stehen in einer Reihe, machen die selben Schritte, rechts- rechts, links-links, drehen sich und so in etwa. Lustige Sache, eignet sich hervorragend für Flashmobs.

Danach schien es ruhig um Cupid zu werden, aber so stimmt das natürlich nicht. Er versuchte immer wieder daran anzuknüpfen, und kreierte also noch x-weitere Songs, die neue Tänze versprachen. Wollte ihm nicht so recht gelingen.

Dieses Jahr könnte es allerdings wenigstens lokal klappen. Mit “Doin it with your boots on” hat er eine kleine feine R’n'B-Hymne auf den Zydeco geschrieben, die sich nur der marginalen Elemente dieser Musik bedient. Andernorts würde man etwas von Verwässerung und Ausverkauf schreien. Nicht so scheinbar in Louisiana, und so geben sich im 12 Minuten langem Remix-Video die aktuellsten Zydeco-Stars ein Stelldichein.

Die Jungs, die mit der Attitüde zeitgenössischer R’n'B-Stars die typischen Handbewegungen und Posen aufführen, gehören aktuell zu der Creme der Tanzflächenfüller im Zydeco. Wer sich auskennt, der wird verwundert feststellen, welche großartigen Namen ab der zweiten Hälfte des Songs auftauchen. Respekt.

28.01.12

Fatoumata Diawara – Bissa

Music

Die guten Sachen sollten eigentlich außerhalb von Facebook gelagert werden. Sage ich jetzt einfach mal. Wofür hat man den ein Blog. Verflixt.

24.09.11

Ellie Goulding and Lissie – Making Pies

Music

21.08.11

Imany – You will never know

Music

20.08.11

Selah Sue – Raggamuffin

Music

19.08.11

Y’akoto – Tamba

Music

19.08.11

Wolfgang Tillmanns sagt etwas zu den Londoner Krawallen..

Der Rest

und das ist wirklich einfach und dennoch mit einer der besten Kommentare, die ich dazu gelesen habe.

15.07.11

Literarischer Schnelldurchlauf

Literatur

Wie gesagt, ich vergesse das sowieso sonst, also schnell hingeschrieben:

Wer wissen will, was man so gegen deutschsprachige Literatur haben kann, der lese einfach mal “Sara tanzt” von Erwin Koch . Unheimlich geheimnisvoll, verwirrend in einer Nebenrealität, verquast, metaphorisch bis dorthinaus und überhaupt mit einem nervenden Plot, der irgendeiner Männerphantasie entspringt, auf die ich jetzt echt nicht eingehen will. Was für ein Ärgernis doch ein Buch sein kann, wenn es so bemüht daher stakst, und auf der ersten Seite im Brustton der Überzeugung zu verkünden sucht: Ich bin Kunst. Oder nicht? Gottogott. Nein, nein, nein.

Franziska Gerstenberg erzählt in “Wie viel Vögel” so lakonisch und spröde von Nebensächlichkeiten, das man Teile der eigenen Biographie erkennt und ganz verwundert ist, wie jemand sich so daran erinnert, dieses so zu schätzen vermag und daraus etwas formt, das man eher fühlt als wirklich als Geschichte begreift und dennoch das Ende durchaus versteht. Es gäbe bestimmt kein anderes Ende. Wenn man es sich richtig überlegt. Jugendliches Zeug, das altersweise, distanziert mit einer unheimlichen Nähe erzählt wird. Komische berührende Sachen, die etwas von Kleinmädchenfotografien und versoffenen Abenden in glücklichen WGs haben. Seltsam, aber auf jeden Fall so sympathisch, das man es weiter empfehlen möchte, um dann hinterher zu hören, wie denn der andere das fand.

Wenn jemand ein Erzähler ist, dann Heinrich Steinfest in “Mariaschwarz”. Der erzählt wirklich gerne, der schweift ab, der spielt mit Wörtern, der hat Humor, der ist angstfrei, der kapiert Kunst und will sie nicht machen, sondern einfach eine Ecke nehmen, hinter der noch keiner gesehen hat. Den liest man gerne, weil man merkt, das hier jemand sein Handwerk kann, Spaß daran hat und sich auf den Nebenwegen verirren könnte. Lustige Geschwätzigkeit wäre zu harmlos. Er hat eine Meinung, ist ein Menschenfreund, liebt die Liebe, und gemordet wird in diesem Krimi auch, aber irgendwie anders, nebenher oder eher ungern. Es geht auch nicht unbedingt um Aufklärung, doch die ist nicht nebensächlich, jedoch darf das Leben rätselhaft sein und ich habe im Grunde genommen keinen Schimmer, was der da geschrieben hat, aber ich möchte alles von ihm lesen. Der kann schreiben. DER KANN SCHREIBEN! (Ich bin neidisch).

15.07.11

Microsoft gratuliert Linux zum zwanzigjährigen

Movie (Internet)

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